Projektwerkstatt zur Konversion Griesheim Süd-Ost fokussiert Themenbereich Verkehr

Am 21. 11. trafen sich die Mitglieder der Projektwerkstatt Konversion Griesheim Süd-Ost. Von der Stadtverwaltung Griesheim informierten Herr Unger und Herr Kraft über das laufende Verfahren zur Auswahl eines geeigneten Partners für eine zukünftige Stadtentwicklungsgesellschaft und die weitere Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung der Fläche. Die Projektwerkstatt wird auch zukünftig den Konversionsprozess begleiten, die laufenden Anregungen aus der Bürgerschaft, wie sie auf Bürgerveranstaltungen oder der online Plattform www.griesheim-gestalten.de eingehen in die inhaltliche Arbeit einbinden und für die interessierte Bürgerschaft öffentliche Veranstaltungen initiieren.

Herr Mayer vom Büro Habermehl + Follmann stellte den Mitgliedern die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung mit Blick auf die Entwicklung des neuen Quartiers im Südosten vor. Die Mitglieder der Projektwerkstatt fragten sehr genau nach den Grundlagen der Ergebnisberechnung  und deren Einschätzung, oder auch inwieweit ein zukünftig verändertes Mobilitätsverhalten bzw. auch Verkehrsteilnehmende zu Fuß, mit Fahrrad und ÖPNV berücksichtigt wurden. Die Hauptaussagen des Büros lauten: Jede Neuansiedlung bringt mehr Verkehr, der sich je nach zur Verfügung stehenden Straßen aufteilt und die Anzahl der Autoverkehre in den umliegenden Straßen erhöht. In der Projektwerkstatt wurde die Mehrbelastungen der heutigen Straßen in der Umgebung des neuen Quartiers thematisiert und darauf hingewiesen, dass eine faire Verteilung des Verkehrs, und damit eine faire Verteilung der Belastung, zu prüfen sei.

Der Bericht über das Ergebnis der Verkehrsuntersuchung ist für alle interessierten Bürger und Bürgerinnen unter www.griesheim-gestalten.de veröffentlicht. Die Projektwerkstatt wird sich in ihrer nächsten Sitzung im Januar intensiv mit dem Thema Verkehr befassen. Fragen wie die Vermeidung von Fahrten, die Perspektive eines neuen Mobilitätskonzeptes für das Quartier, die konkrete Berücksichtigung der späteren Nutzung des Quartiers ebenso wie die Thematisierung ggf. weiterer konkreter Prüfungsaufträge oder Empfehlungen von Varianten der Verkehrsführung stehen zur Diskussion. Und bei aller Debatte um eine gute verkehrliche Lösung im Sinne aller Anwohner und Anwohnerinnen bleibe auch festzuhalten, so ein Mitglied der Projektwerkstatt, dass die weitere Nutzung der Konversionsfläche einen großen Mehrwert für die Entwicklung der Stadt Griesheim darstellt.