Neuer Leiter für die Polizeistation Griesheim

© Polizeipräsidium Südhessen

Die Polizeistation Griesheim hat einen neuen Stationsleiter. Anfang September stellte Polizeipräsident Bernhard Lammel den Kriminalhauptkommissar René Lamby im Rahmen der Direktionsleiterbesprechung dem benachbarten Revier und Stationsleitern vor und führte ihn offiziell in sein Amt ein.

Der 53 Jahre alte, gebürtige Ginsheimer, tritt die Nachfolge von Kriminalhauptkommissar Hubert Ofenloch an, der eine andere Führungsfunktion bei der Polizeidirektion Darmstadt-Dieburg übernommen hat. René Lamby trat im Jahr 1981 in den Polizeidienst ein und lernte sein Handwerk von der Pike auf. Er blickt auf 37 Jahre Einsatzerfahrung zurück, die er in seinem dienstlichen Werdegang in den vielfältigsten Bereichen des Streifen- und Kriminaldienstes gesammelt hat. Seit 2001 hatte er mehrere Führungsämter übernommen. Zuletzt war er als Leiter des Kommissariats 35 in der Polizeidirektion Groß-Gerau tätig.

Der Kriminalhauptkommissar ist verheiratet, Vater einer Tochter und lebt mit seiner Familie in Rüsselsheim. Als Ausgleich zum Dienst bereist er gerne ferne Länder, immer dabei ein gutes Buch, am liebsten Kriminalromane.

In seinem neuen Amt freut sich der 53-Jährige auf die zukünftigen Herausforderungen in der jetzt neuen KOMPASS-Stadt Griesheim.

KOMPASS steht für das KOmmunalProgrAmmSicherheitsSiegel. Ziel des Programms ist es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln und passgenauere Lösungen für Probleme vor Ort zu entwickeln. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention. Das Programm wurde vom Land Hessen initiiert. Griesheim zählt mit Bensheim, Rüsselsheim, Michelstadt und Viernheim zu den ersten Städten die in das Programm aufgenommen wurden. 

„Ich freue mich sehr, dass Griesheim den Zuschlag erhalten hat. Die Polizei wird im nächsten Schritt Termine mit den einzelnen Kommunen vereinbaren, um vor Ort in das Präventions-Thema einzusteigen. Das Programm sieht eine generelle Verzahnung und enge Kooperation zwischen der Stadt und der Polizei vor, in die auch die Bürgerinnen und Bürger mit einbezogen werden“, so Bürgermeister Krebs-Wetzl.

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