Integration hat in Griesheim Tradition

Intergration

70 Jahre Grundgesetz für die Bundesrepublik, 70 Jahre Integrationserfahrung der Stadt.

Das Integrationskonzept der Stadt Griesheim wurde am 29. April im Magistrat vorgestellt und am 9. Mai dem Ausschuss für Jugend, Soziales, Kultur und Sport. Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl ist mit dem Konzept zufrieden: „Menschen mit Migrationshintergrund leben in Griesheim schon seit langer Zeit: Viele Menschen kamen nach dem Zweiten Weltkrieg als Vertriebene aus Ungarn. Später dann als Gastarbeiter aus Griechenland, Italien, Spanien und der Türkei. Dann aus dem Balkan. Sie haben hier Familien gegründet, ihre Kinder und Enkel dann auch mit den Alteingesessenen. Griesheimer sind wir alle, und können dabei auch Kultur und Tradition unserer Vorfahren pflegen und bewahren, aber auch teilen. Wie beim Gulasch auch, der wird geteilt, ist jetzt ur-griesheimerisch und wurde vor 70 Jahren von den Ungarndeutschen mitgebracht. Gulasch galt hier früher als exotisch, Zaziki, Spaghetti und Pizza übrigens auch!“

„Neben all den vielen Komponenten, die Integration ausmachen, geht es letztlich doch um drei zentrale Punkte: 1. Integrationsbereitschaft, 2. Anerkennung unserer Freiheitlichen Demokratischen Grundordnung und 3. gemeinsames Miteinander in der Stadtgesellschaft. Das macht uns zu Griesheimern, das eint uns zur Stadtgesellschaft“, so der Bürgermeister. Und weiter: „Ohne diese drei hätte es in der Vergangenheit nicht geklappt und wird es auch weiterhin nicht gehen.  Darum werbe ich hier, in der Stadt und in den Vereinen, hierfür entwickeln wir Angebote und Strukturen, wie das Büro Flucht und Integration.“

Bürgermeister Krebs-Wetzl resümiert: „Integration hat in Griesheim Tradition.“

Das Integrationskonzept kann hier heruntergeladen werden.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Skurowski, Stadt Griesheim, Büro Flucht und Integration, Telefon: 06155/8786826, [email protected] gerne zur Verfügung.