Erweiterter Streik im Nahverkehr

Wie die Heag mitteilte beteiligten sich nicht alle Straßenbahnfahrer beim Solidaritätsstreik, sodass einige Linien, darunter die Linie 9 dann doch fahren konnten. Am Freitag sollen die Straßenbahnen im gewohntem Umfang wieder fahren. Straßenbahn und Busse gehören zur Heag haben aber unterschiedliche Tarifverträge. Der Solidaritätsstreik dient der Unterstützung und ist rechtlich zulässig.

Ein Euro unterschied

Während die Straßenbahnen also wieder fahren sollen, ist ein Ende des Busfahrerstreiks nicht abzusehen. Die Gewerkschaft ver.di fordert die Erhöhung des Grundgehalts von jetzt 13,50 Euro auf 16,60 Euro die Stunde. Zusätzlich sollen die Urlaubstage von 25 auf 30 erhöht werden. Der Landesverband Hessischer Omnibusbetriebe (LHO) bietet eine schrittweise Erhöhung auf 15,50 Euro an, sodass sich Forderung und Angebot um einen Euro unterscheiden. Die Verhandlungen wurden als Gescheitert erklärt.


Zuvor berichtet

Neben dem seit Dienstag (19.11.) andauernden Streik bei den Busbetrieben (darunter die Heag MobiBus) werden sich am Donnerstag für 24 Stunden die Straßenbahnfahrer mit den Busfahrern solidarisieren. Das bedeutet, dass ebenso die Straßenbahnen für den Donnerstag bestreikt werden. Wie die Heag mitteilt, ist nicht abzusehen ob sich alle Straßenbahnfahrer daran beteiligen werden.

Entsprechend können vorab keine Informationen bekanntgegeben werden, ob vereinzelt die Griesheimer Linien fahren oder nicht. Man sollte sich an den Anzeigetafeln an den Haltestellen orientieren, ob eine Bahn fährt.

Als eine Alternative bieten sich die 40er Linien ab Platz Bar-le-Duc an, die nicht bestreikt werden.

In den Morgenstunden fahren die Linien 44/45 einen verlängerten Linienweg bis nach Darmstadt. In den übrigen Zeiten fährt man mit der Linie 45 bis Goddelau von wo man dort wahlweise nach Darmstadt fahren kann (Linie 40) oder mit den Regiobahnen (S7/RE70) nach Frankfurt.