Den „Griesheimer Weg“ in den Leitlinien erarbeiten

Am 21. Februar 2018 findet die Bürgerwerkstatt Leitlinien im Zöllerhannes statt. Hier sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Griesheim dazu eingeladen, sich zum Thema „Entwicklung von Leitlinien für gute Bürgerbeteiligung“ zu informieren und den „Griesheimer Weg“ mitzugestalten..

Bereits in 64 Kommunen existieren Leitlinien oder werden zurzeit – wie bald auch in Griesheim – erarbeitet. Warum kopiert man dann nicht einfach die Leitlinien einer ähnlichen großen Stadt in Hessen?

„Dafür sind die Städte einfach zu unterschiedlich“, weiß Theresa Steffens von der wer|denkt|was GmbH aus Darmstadt, die den Prozess begleitet. „Einige Grundsätze können übernommen werden, aber die Beteiligungskultur und die Bereitschaft sich einzubringen, sind doch individuelle Faktoren, die wir berücksichtigen wollen und müssen.“

Es gilt also, den „Griesheimer Weg“ für Bürgerbeteiligung zu erarbeiten. In den Griesheimer Leitlinien soll festgehalten werden, wann und wie sich die Bürgerinnen und Bürger in Griesheim beteiligen können, wie viel Einfluss sie nehmen können und was eigentlich mit den Ergebnissen aus einer solchen Beteiligung geschieht.

Zu der „Bürgerwerkstatt Leitlinien“ am 21. Februar 2018, welche um 18.30 Uhr im großen Saal des Zöllerhannes, Schaafgasse 2 in Griesheim, veranstaltet wird, sind bereits 500 Personen zufällig aus der Griesheimer Bevölkerung gewählt und durch den Bürgermeister angeschrieben sowie eingeladen worden. Aber auch alle anderen Interessierten sind herzlich willkommen, sich zu Informieren und gegebenenfalls für eine Mitarbeit im Entwicklungsteam zu melden. Hierzu finden Sie bereits jetzt ein Teilnahmeformular auf www.griesheim-gestalten.de, in der Rubrik „Leitlinien für Bürgerbeteiligung“, oder auf www.griesheim.de .

„Bürgerbeteiligung ist ein zentrales Thema für uns in Griesheim. Daher wollen wir die Bürger auch bei der Erarbeitung der Spielregeln von Anfang an mit einbeziehen. Wir freuen uns auf viele interessierte Teilnehmer. Denn eine gute Bürgerbeteiligung funktioniert eben nur mit der Bürgerschaft einer Stadt.“, erklärt Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl, der am 21. Februar ebenfalls mit von der Partie sein wird.

Ende Januar wurden intern die Verwaltungsmitarbeiter*innen informiert und vorbereitet, aber auch die Politiker*innen der Stadt trafen sich gemeinsam mit der neu gegründeten Steuerungsgruppe, welche die Organisation und Durchführung der Bürgerbeteiligung in Griesheim innehat. Die Steuerungsgruppe besteht aus drei Verwaltungsmitarbeitern und -mitarbeiterinnen sowie einer Mitarbeiterin der Firma wer|denkt|was und der wissenschaftlichen Begleitung, die den gesamten Entwicklungsprozess begleiten werden.